Fragen rund um Mediation

Grundsätzlich ist jede Art von Auseinandersetzungen für eine Mediation geeignet. Diese Konflikte können zwischen Privatpersonen, innerhalb eines Teams oder in einer Organisation wie z.B. zwischen Vorgesetzen und Mitarbeitenden oder Gremien aber auch zwischen Organisationen, Geschäftspartnern, anderen Rechtsträgern oder der öffentlichen Hand bestehen.

Grundsätzlich ist Mediation für jeden geeignet. Unabhängig davon, ob es sich um Teammitglieder, Kollegen, Gremienmitglieder, Mitarbeiter und Vorgesetzte, Entscheidungsträger in Organisationen, Verbänden, der öffentlichen Hand, anderen Rechtsträgern oder um Privatpersonen handelt.

Während „einfache“ Konflikte zwischen zwei Parteien häufig in wenigen Terminen (die jeweils ca. 1,5 Stunden dauern) gelöst werden können, kann es bei mehr involvierten Parteien und komplexeren Themen bis zu mehreren Monaten dauern, bevor eine Mediation erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Das ist nicht erforderlich und sogar nicht gewünscht, da der gesamte Sachverhalt und die Positionen der einzelnen Parteien in gemeinsamen Gesprächen erörtert werden sollen. Das führt zu einem gemeinsamen Verständnis und bildet die Grundlage zur Lösungserarbeitung.

Um Konflikte erfolgreich zu lösen ist oft Präsenz gefordert, doch auch eine virtuelle Mediation kann Konflikte entschärfen. Im Erstgespräch lernen wir uns kennen und legen Rahmenbedingungen fest. Es liegt also an Ihnen, ob künftige Mediationen persönlich oder virtuell stattfinden werden. 

Die Mediation kann sowohl von den Medianden zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten sowie an einem neutralen Ort (Mediationszentrum, Hotel, Konferenzcenter ö.ä.) stattfinden. Alternativ, aber nicht bevorzugt, kann die Mediation auch digital durchgeführt werden.

Das Ergebnis einer erfolgreichen Mediation ist eine rechtssichere Vereinbarung der Parteien über die Beilegung des Konfliktes, die auch Regelungen für die zukünftige Gestaltung des Miteinanders der Medianden beinhaltet.

Der Mediator ist durch das Mediationsgesetz zur strengsten Verschwiegenheit verpflichtet. Diese geht so weit, dass er auch in einem möglichen Prozess nicht als Zeuge benannt werden kann, da er sich weder zu Ablauf noch Inhalt einer konkreten Mediation gegenüber Dritten äußern darf. Da der gesamte Prozess der Mediation der Vertraulichkeit unterliegt, müssen Abweichungen davon einvernehmlich geregelt werden.

Die Kosten sind abhängig von der Anzahl der teilnehmenden Parteien und der Art des Konfliktes. Üblicherweise wird ein Stundenhonorar für die effektive Zeit der Mediationstermine vereinbart, welches von den beteiligten Parteien zu gleichen Teilen getragen wird. Davon abweichende Regelungen (wie z.B. Kostenübernahme durch eine der Parteien) können im Vorfeld der Mediation vereinbart werden.